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Antrag / Anfrage / Rede

Heidingsfeld: Winzer erleben gefährliche Verkehrssituationen

Aus den Weinbergszeilen kommend

Von Winzern in Heidingsfeld wurde mir mehrfach berichtet dass LKW und andere Fahrzeuge von der A3-Baustelle im Bereich Rasthaus Würzburg Nord, teils mit hoher Geschwindigkeit den mittleren Kirchbergweg befahren.
Dies hat schon zu gefährlichen Situationen geführt, wenn beispielsweise Landwirtschaftliche Fahrzeuge aus den Weinbergs Zeilen kommend auf den Weg fahren.
Dieser Umstand wurde zunächst der Polizei mitgeteilt. In einer Antwort vom 7.7, die auch an die Stadt Würzburg Fa. Tiefbau gesendet wurde, wurde feststellt, dass es keine Beschilderung gibt, die von der A3-Baustelle kommend, das Einfahren von Fahrzeugen in den Mittleren Kirchbergweg regelt.
Bezugnehmend auf das Schreiben der Polizei, (Anlage) die Frage:
Welche Beschilderung wäre dort möglich und geeignet die oben genannten Probleme zu beheben?
Wenn ja, wann könnten diese aufgestellt werden?

Heinz Braun

Antwort:

Stadtbaurat Prof. Baumgart erwidert, die gesamten Weinbergs- und Feldwege unterhalb der Autobahntrasse (Baustellenbereich) seien vom übrigen Straßennetz grundsätzlich mit Sperrschildern (mit Zusatz „Landschaftlicher Verkehr frei“ bzw. „Anlieger frei“ abgetrennt. Die Autobahnbaustelle werde generell über die Autobahn selbst angedient.
Deshalb sei an der Raststätte Würzburg-Süd die Abfahrt von der Autobahn für die Lieferfahrzeuge zu dieser Autobahnbaustelle gestattet. Auch seien einzelne Feldwege (z. B. Weißbrückengraben) für die Autobahnandienung freigegeben. Durch den Bau der Autobahn seien eine Reihe von temporären Zufahrten geschaffen worden.
Es hätten sich einige Wegebeziehungen verändert, um die Baustelle ordnungsgemäß andienen zu können. Deshalb gebe es eine große Anzahl von Möglichkeiten, verbotswidrig zu fahren. Es könnte versucht werden, dieses große Wegenetz mit Verbotsschildern zu versehen, wobei die Polizei bereits mitgeteilt habe, dass eine Überwachung nicht möglich sei. Er schlage folgende Vorgehensweise vor: Da die Autobahndirektion Nordbayern als Bauherrin in allen Auftragsverträgen mit Bauausführenden festgelegt habe, wie nicht angefahren werden dürfe, werde die Stadtverwaltung diese nun bitten, das Anfahren zu kontrollieren und über Vertragsstrafen tätig zu werden.